In der letzten Zeit habe ich mir mehr oder weniger zwanghaft so einige Gedanken zu dem Thema gemacht, bzw durchkreuzten sie einfach meinen Alltag. Die Liebe, für mich wird sie, 'dieses eine ganz große Gefühl' niemals in Worte fassen zu sein... als ich mir diese 4 Buchstaben damals in die Haut stechen ließ ging ich noch davon aus das Liebe ein ausschließlich positives Gefühl ist, ich habe mir immer gesagt "wenn's wehtut ist es keine Liebe mehr, denn die Liebe tut nicht weh" - die Sendung mit der Maus lernte mir dann "Ich finde die Liebe scheiße!" & eigentlich wurde ich mir mehr und mehr bewusst darüber, dass auch Liebe die wehtut wahre Liebe sein kann. Seit langem verfolgt mich das Gefühl, dass ich meine Partner mehr liebe als sie mich. Nicht im Sinne, dass ich es ihnen vorwerfen würde, sondern eher was jenes was ich empfinde mit mir macht... nahezu verrückt nämlich! Wenn ich jemanden von ganzem Herzen liebe, dann mit jeder Faser meines Körpers und immer mehr als 100% - dies kann sehr erschöpfend sein wenn der andere Teil des Herzens das nicht tut... Ich weiß nicht mehr genau wo ich davon las, vielleicht in einem dieser fancy NEON Artikel aka. 'wir wissen alles über dich und vorallem wie dein Herz tickt' jedenfalls meinte ein schlauer Herr, dass es uns in erster Linie glücklich und zufrieden stimmt wenn wir LIEBEN. Lieben heißt Liebe schenken! Jemanden seine Gefühle zu offenbaren, ihn hegen und umsorgen.. ihn zu liebkosen, mit ihm zu lachen etc. und je mehr Zeit vergeht desto mehr wird mir klar wie sehr dieser schlaue man doch recht hat. Schon in der Kindheit beglückt es so sehr sich um ein Tier zu sorgen, es zu streicheln, ihm Liebe zu schenken. Auf das Jetzt & Hier adaptiert wurden meine Tiere meine Partner. So lächerlich sich dies nun auch anhören mag. Jemanden ZU LIEBEN stimmt mich endlos glücklich. Erst ab einem gewissen Punkt wartet man auf das "geliebt werden" und manchmal wird man sich erst nach einer ganzen weile bewusst, dass eben dies ausbleibt oder einen nicht zufrieden stimmt. Wenn man liebt und irgendwann merkt, dass ein Ungleichgewicht zwischen lieben & geliebt werden herrscht - weiß man manchmal das man weiterziehen muss. Neu lieben muss, eine ganze Weile... denn die hat man, bis man auf die Antwort wartet und vielleicht ebenso geliebt wird. Mit jeder Faser seines Körpers.Man könnte nun sagen es wäre lächerlich sich in jegliche Gedanken zu ertränken, oder darauf zu warten, dass sein Partner einen 'genau so liebt' wie man ihn liebt... dem stimme ich wohl zu, ein Fakt ist und bleibt aber - wenn alles richtig ist, denkt man garnicht erst darüber nach.
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ich ticke da aehnlich wie du. schoener ehrlicher suesser text. <3
AntwortenLöschenEin wundervoller Text, der zum nachdenken anregt. <3 Ich bin der Meinung, dass einer der "Liebenden" immer irgendwie "mehr" liebt. Liebe kann einen genau so zerstören, wie sie bereichert. Und manchmal muss man einfach den "Absprung" schaffen. :)
AntwortenLöschen"Wenn alles richtig ist, denkt man gar nicht erst darüber nach" - das ist es wohl. Gut gesagt!
AntwortenLöschenein sehr schöner Text. Ich kann dir da nur zustimmen
AntwortenLöschenhttp://www.youtube.com/watch?v=D9AFMVMl9qE&feature=player_embedded#!
AntwortenLöschen“I love you also means I love you more than anyone loves you, or has loved you, or will love you, and also, I love you in a way that no one loves you, or has loved you, or will love you, and also, I love you in a way that I love no one else, and never have loved anyone else, and never will love anyone else.”
― Jonathan Safran Foer
Für mich ist die Essenz dieses Zitates, dass Liebe immer verschieden ist. Keine Liebe kann sich gleich anfühlen, Liebe an sich ist kaum vergleichbar. Es geht gar nicht so sehr darum jemanden mehr zu lieben als jemand anderes sondern jemanden anders zu lieben. Mal ist Liebe bunt und laut und Adrenalin. Und manchmal ist Liebe warm und leise, eine sanfte Anwesenheit.
Über Dinge nachzudenken, zu zweifeln, Ängste zu hegen, auch mal die Orientierung zu verlieren bedeutet für mich auch nicht direkt das etwas falsch läuft.
Wir alle leiden unter Unsicherheiten, viele von uns zerdenken Dinge, haben Ängste, vielleicht fehlt manchmal Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein. All das wirkt sich auch auf Beziehungen auf. Und führt dazu, dass man kämpfen muss. Mit sich, der Angst und damit das Chaos nicht Überhand gewinnen zu lassen. Was ich damit nur sagen will ist, dass sich nicht in jedem Moment alles richtig anfühlen muss. Chaos gehört dazu. Und dass einen in der eigenen Unsicherheit, auch mal die Angst packt... Ach ich weiß auch nicht richtig was ich dir eigentlich sagen will. Ich glaube einfach es gibt da keine Regeln. Kopf hoch und weiter lieben. Den Wind und die Blätter, das Meer und heiße Schokolade und lachen.
PS: Ich bin neidisch auf das Bon Iver Konzert.
<3
Charlotte
"Kopf hoch und weiter lieben. Den Wind und die Blätter, das Meer und heiße Schokolade und lachen."
AntwortenLöschenDANKE! :')
<3
genau sowas ist es was mich momentan sehr glücklich stimmt.